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(…) Der Abend mündet in eine furiose Szene, in der Peer Gynt verzweifelt, mit allen Gliedern spastisch strampelnd , kopfüber, quasi-embryonal und pieta-mäßig in den Schoß der Solveig gelangen will, die Anna Kubin nicht als liebliches sentimentales Mädchen gibt, sondern als eine starke, fordernde, zwar verständnisvolle, aber natürlich enttäuschte und am Schluß beinahe harte erwachsene Frau. (…) ( SZ 6.3.2013)
(…)Gynt und Solveig sind das wahre Paar des Stückes, daher nicht zum Vollzug der körperlichen Liebe gedacht.Sie ist die unerreichbare, Ferne Geliebte, die als Einzige an den Menschen Peer glaubt und ihm dadurch Vergewisserung im Leben schenkt. Sie ist zugleich eine Art Projektion zu Peers Mutter-in ihr fließen Mutter-und Geliebtenrolle ineinander.Bis zum Schluss durchschreitet Anna Kubin als Solveig wie eine Figurine Peers Lebensfelder, immer wieder ist ihr Spiel von ätherischer Leichtigkeit, Klarheit und Zartheit. Das Knistern zwischen ihnen vernimmt man bis zur letzten Reihe, nur berühren dürfen sie sich nicht.(…) (RP 4.3.2013)
(…)Anna Kubin als Solveig mit heiliger Anmut(…) Die Schlussszene mit Solveig, die sich für ihn aufgespart und das ganze Leben verwartet hat, gerät zum quälend-heftigen Todeskampf , den eine aggressiv akzentuierte Version von Springsteens “Dream, Baby, Dream ” untermalt: Wie Solveig ihn an sich zieht, verkrallt und verkeilt sich Peer in ihren Schoß, reißt sich noch einmal los, richtet sich auf, taumelt und stürzt auf sie zurück, ehe sie ihn anschreit und sich, anders als bei Ibsen, von ihm befreit und langsam entfernt.Emanzipation, zu spät.(…) ( FAZ 4.3.2013)
(…)Peer (…)flieht vor der Verantwortung, der Wahrheit und der Liebe, die einmal mehr als engelsgleiches Gretchen daher kommt.Trägt Solveig anfangs kindliche Hoffnung im Herzen, klingt ihr Gesang am Ende wie mühsam unterdrückte Keiferei.Eine schöne Rolle für Anna Kubin, die schließlich greift und rangelt, um Peer im Todeskampf zu halten.(…). (NRZ 4.3.2013)
(…) oder treuherzig und hochdramatisch wie die Solveig der Anna Kubin (…)Wenn Peer zum Schluß sein unstetes Ich bei Solveig birgt und sich regressiv im mütterlichen Schoß verkriechen will, gerät er in Zuckungen und das Paar verhakt und verkrabbelt sich zum Song ” Dream Baby Dream ” in eine Körperskulptur, an der Sasha Waltz Freude haben würde.Aber Solveig lässt ihn sitzen.Erlösung wird nicht gewährt.(…) ( Nachtkritik 3.3.2013)
(…)Bei Anna Kubin ist Solveig keine lebendig Liebende, sie ist so starr und steif mehr Puppe ,ein Traumwesen(…) am Ende , wenn der Egoist ohne Ich zurückkehrt zu Solveig und am liebsten in ihren Schoß, dann bekommt ihre Begegnung eine Dringlichkeit, weil sie haltlos, rahmenlos ist.(…) (Frankfurter Rundschau 4.3.2013)
Anna Kubin als Solveig ist leise und intensiv präsent.Soleig und Gynt haben sich nach jahrzehnten wiedergefunden und sitzen auf einer schlichten Holzbank. Musik ( Dream, Baby, Dream) beginnt und Johannessen wird wie eine Marionette dazu geschüttelt. Er ist außer sich, er zuckt und verdreht die Arme und Beine, voller Qual um dann langsam von Solveig beruhigt zu werden, die ihm immer wieder die ver-rückten Glieder an den Körper legt und streichelt. Das ist eine wunderbar choreografierte Szene, die körperlich sehr eindringlich und stark ist. ( Wunderhalle 3.3.2013)
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Anna Kubin dreht im September für die ZDF Reihe “Wilsberg-Hengstparade” , Regie führt Michael Schneider.
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Anna Kubin dreht aktuell an der Seite von Jan Josef Liefers in dem ARD Fernsehfilm “Der Mann auf dem Baum”, Regie führt Martin Gies. (Mai 2011)
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Dreigroschenoper ( Polly Peachum) Schauspiel Köln 10. April 2011 16Uhr
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Kritik zu ” Nur Pferden Gibt man den Gnadenschuß” :
(…) Für Zuschauer mit höheren ästhetischen Ansprüchen ist Assistentin Doreen zuständig, eine Domina der Verdammten, die Anna Kubin immer dann mit viel falschem Mitleid ausstatten darf, wenn es gilt , die Schatten auf der Tanzfläche zu reanimieren. (…) (Die Welt 18.05.2011)
(…) Über die Showbühne betreten Rainer Galke und Anna Kubin als Moderator und Assistentin in Glitzriger Abendkleidung die Szene und meißtern bravourös ihre Aufgabe als Gute-Laune-Ausstrahler und TV-Quoten-Hochtreiber(…) ( Ruhr Nachrichten 15.05.2011)
(…) Assistentin Doreen, betörend Anna Kubin, führt ein kokettes Eigenleben a la Michelle Hunziker (…) ( RP 16.05.2011)
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Probenstart zu ” Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss” Premiere 13. Mai Düsseldorfer Schauspielhaus
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2011 Nennung als beste Schauspielerin NRW für die Darstellung der Marie in Woyzeck in der Theaterzeitschrift ” Theater Pur”
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Kritik zu Woyzeck:
(…)Dabei lässt Tina Lanik allen Raum zum genauen intensiven Spiel, was die Schauspieler beherzigen. Allen voran Anna Kubin als Marie. Im Dunkeln, am Rande der Gesellschaft schaudert es Woyzecks Liebste, die Mutter des unehelichen Kindes, die sich dank ihres roten schönen Mundes über ihr Armutsgefühl zu erheben vermag. Sie tanzt barfuß einen Tanz, der zeigt, warum eine Frau drei Männer und weitere Hundertschaften verführen kann. Es ist dieser Liebestanz, der vieles erklärt, warum der Hauptmann Marie berechnend zwischen die Beine fahren wird, warum der verwegene Tambourmajor ihr im langsamen Strobolight die Kleider vom Körper reißen und sie lieben wird. Bitter für Woyzeck: Maries Liebe zu ihm ist abgekühlt, so spricht sie aus, was sich als Verhängnis über das ganze Stück legt: Dass sie lieber ein Messer im Leib spüren wolle als seine Hand an ihren Beinen. Dann singen sie noch zusammen, er tötet sie.(…) (RP 10.01.2011)
(…)Dann die Marie der Anna Kubin. Wie sie den Tambourmajor anschmachtet, mit Liza Minelli-Verve ihren Song singt, sich wütend zügelt, um sich dann mit einem „Ach, Welt“ dem Mann an den Hals zu werfen – das erzählt bewegend vom Ringen zwischen Selbstachtung, Verlangen und Zwängen. Eigentlich müsste der Abend „Marie“ heißen. (…) (WZ 10.01.2011)
Anna Kubin als Marie überzeugt durch Ihre Darstellung zwischen Sinnlichkeit und Härte-eine Idealbesetzung. ( Theater Pur Februar 2011)
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Probenstart ” Woyzeck” Regie Tina Lanik Premiere 8. Januar 2011
Hörspielproduktion für den WDR Köln ” Parker-Fragen Sie den Papagei! ” Regie: Irene Struck ( Sendetermin: 15.09.2010) .
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Anna Kubin wird ab sofort von der Agentur Sascha Wünsch vertreten !!!
Kritik zu ” Der nackte Wahnsinn ” :
( …) Niermeyer bietet eine temporeiche Inszenierung. Sie nutzt alle Elemente des Slapstick und verwandelt eine Verwechslungskomödie in absurdes Theater. Anna Kubin gelingt als Steuerfahnderin Vicky eine besonders witzige Figur (…) ( WZ 5.06.2010)
(…) es bereitet besonderes Vergnügen, das komische Talent vieler Ensemblemitglieder zu entdecken. Köstlich Anna Kubin als kurzsichtige blonde Vicky/ Brooke ( …) ( RP 5.06.2010)
(…) Anna Kubin ist spiiitze als Vicky (…) ( NRZ 5.06 2010)
***Hörprobe online bei Marina Schramm***
Nächste Premiere ( 2. Juni) am Düsseldorfer Schauspielhaus ” Der nackte Wahnsinn ” Regie: Amelie Niermeyer
“Die Beteiligten” ( Regie: Stephan Rottkamp) sind zu den 35. Mühlheimer Theatertagen NRW am 24. und 25. Mai 2010 eingeladen .
In der Begründung der Auswahlkommission der „Stücke 2010“ heißt es: „Es blitzt in dem indirekten Redefluss die entlarvende Perspektive des ‚Opfers’ auf seine es vereinnahmende Umwelt auf, wie hier überhaupt öffentliche und mediale Wahrnehmung sehr raffiniert hinterfragt wird. Die Katastrophenspezialistin Kathrin Röggla hat da kluge Spracharbeit geleistet.“
Sprecheragentur Marina Schramm wird ab April 2010 Anna Kubin im Bereich Sprechen vertreten.
Am 23. November läuft “Das Sichtbare und das Unsichtbare” von Rudolf Thome beim ARD Film Festival um 0:00 Uhr.
LESUNG MIT WOLFGANG KUBIN
unterstützt von Anna Kubin
Eigene Werke und Übersetzungen aus dem Chinesischen
Lacrimae mundi, lacrimae rerum (Die Tränen der Welt, die Tränen der Dinge)
Do., 26.11.2009, 19:00, Eintritt frei, um kurze Anmeldung per Mail, Fax oder Telefon wird freundlichst gebeten
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Düsseldorf.
Wolfgang Kubin liest, unterstützt von der Schauspielerin Anna Kubin (Düsseldorfer Schauspielhaus), aus seinen neuesten Übersetzungen und literarischen Werken.
Die Übersetzungen schließen ein:
- Leung Ping-kwan: Von Jade und Holz. Klagenfurt: Drava 2009.
- Alles versteht sich auf Verrat. Acht zeitgenössische chinesische Dichter. Bonn: Weidle 2009.
- Yang Lian: Aufzeichnungen eines glückseligen Dämonen. Frankfurt: Suhrkamp 2009.
- Bei Dao: Das Buch der Niederlage. München: Hanser 2009.
Die literarischen Werke schließen ein:
- Unterm Schnurbaum. Deutsch-chinesische Wahlverwandtschaften. Bonn: Weidle 2009.
- Brüder, ungewiß oder Was zu erzählen bleibt. Eine Erzählung. Klagenfurt: Drava 2009.
- Lacrimae mundi. Gedichte. Wien: Lehner 2008.
Wolfgang Kubin, am 17.12.1945 in Celle geboren, ist Professor für Sinologie an der Universität Bonn sowie Übersetzer und Schriftsteller. Am 16.10.2007 wurde er in Beijing mit dem bedeutendsten Literaturpreis des chinesischen Sprachraumes, dem Pamir International Poetry Price, für seine Verdienste als Gelehrter, Übersetzer und Kulturvermittler geehrt.
“Das Geld”
18. , 21. , 29. September und 1. , 3. , 4, 17. , 18. Oktober Düsseldorfer Schauspielhaus
Kritik zu ” das Geld ” : ( …) Regisseurin Tina Lanik gelingt es, den Figuren Profil zu geben , was dem Abend hohe Intensität verleiht. Das Ensemble überzeugt (…) Saccards Antagonistin ist Caroline- Anna Kubin stellt eine junge Frau dar, die Redlichkeit gegen den Betrüger setzt, doch sie erliegt seinem Charme und dem Versprechen von Millionen (..)
( dpa 14. Sept. )
25. September 2009:
Auftritt mit der Band “Sound Department” bei Plan B.
30. August 2009:
Auftritt mit der Band “Sound Departement” am Tag der offenen Tür am Düsseldorfer Schauspielhaus.
Nennung als beste Nachwuchsschauspielerin in NRW für
“Die Beteiligten” in der Theaterzeitschrift “Pur” 2009.
Nächste Premiere am Düsseldorfer Schauspielhaus:
“Geld” Regie: Tina Lanik am 12.9.2009
Anna Kubin übernimmt eine durchgehende Rolle in drei Folgen der Serie “In aller Freundschaft”, Regie: Mathias Luther, Drehzeit: Mai (in Leipzig)
PINK läuft auf der Berlinale in der Reihe “Berlinale Special”
am 11. Februar 21.45 Uhr im Cinema Paris und am 12.Februar
um 23 Uhr im Babylon
Kritik zu “Die Beteiligten”
“…allen voran Anna Kubin als nervtötendem Berufsgirlie lässt die Regie Raum für unvergessliche Eigenheiten. Darin liegt die Stärke der Aufführung” (Münstersche Zeitung, 19. April)
“…Anna Kubin, der professionelle Fan, eine junge Frau
oberflächlich ganz Verehrung und Hingabe, doch im Inneren eiskalt” (Frankfurter Rundschau, 19. April)
“… Anna Kubin repräsentiert briliant die Generation der
14-jährigen Blogger- und Fangemeinde” (Rheinische Post, 19. April)
Nächste Premiere am Düsseldorfer Schauspielhaus (17. April) ” die Beteiligten” K.Röggler Regie: Stephan Rottkamp
Kritik zu Pariser Leben (Premiere 17.jan. 09)
(…)mitreissend Anna Kubins Auftritt als Colonelswitwe mit dem
Lied “mir geht es gut Herr Kapitän” samt Jodeleinlage(…)
WZ 19.jan. 09
(…)allein Anna Kubin als Gabrielle hätte als Königin des Tremolo beste Chancen aufs Jodeldiplom(…)
NRZ 19.jan 09
(…) Anna Kubin beherrscht die Möglichkeiten des Genres mit stimmlichen Variationsmöglichkeiten par excellence(…)
OPERNETZ 19.jan 09
Nächste Premiere am Düsseldorfer Schauspielhaus: 17. Januar 2009 “Pariser Leben” Offenbach, Regie: Hermann Schmidt - Rahmer
Kritik, Maria Magdalena: „Anna Kubins stolz-traurige und kindliche Klara ist der Lichtblick in der Inszenierung von Stephan Rottkamp“ WAZ, 13.5.2008
„Spannend ist es der großartigen Anna Kubin zuzusehen, wie sie immer intensiver Blicke einsetzt und ihren zerbrechlichen Körper fordern, schaudern und leiden lässt“ Rheinische Post, 13.5.2008
„Besonderer Beifall für Anna Kubin, die aus der Klara einen bodenständigen Engel, eine reine Seele aus Fleisch und Blut macht“ NRZ, 13.5.2008
9. Mai 2008
Premiere Düsseldorfer Schauspielhaus: “Maria Magdalena”
“Das Sichtbare und das Unsichtbare” ist eingeladen für
die Reihe “German Cinema” bei der Berlinale 08
Am 13. und 15. Februar um 17:30 Uhr und 11:15 Uhr im Cinemaxx 1
Stuttgarter Zeitung:
“(…)spätestens wenn Pohlheim (Guntram Brattia), mit
der Tochter (Anna Kubin) an die Ostsee fährt, wo man
sich schweigend einander versichert, ist man gepackt von
der Intensität dieser Vater-Tochter-Beziehung (…)”
“Europa” von Sebastian Baumgarten ist zum NRW
Theatertreffen 08 eingeladen.
6. Januar 2008
Premiere am Düsseldorfer
Schauspielhaus: “Stairways to Heaven”.
6. Dezember 2008
Kinostart “Das Sichtbare und das Unsichtbare”